Antworten der “Freie Bürger Union (FBU)”
zu 1:
Die A3-Anbindung halte ich für wichtig, insbesondere für die Solinger Wirtschaft und für die Entlastung anderer Stadtteile (Aufderhöhe). Allerdings befürworte ich die Prüfung und Neuverhandlung mit Langenfeld, über den Anschluss über die Haus-Gravener-Straße.
zu 2:
Die Wirtschaftsförderung muss optimiert werden und hat die Aufgabe Solinger Unternehmen eng zu begleiten, auch bei der Suche nach neuen oder Erweiterungsstandorten. Fürkeltrath II halte ich für ein Reservegebiet, allerdings nur für Firmen, die anwohnerverträglich sind. Die direkte Autobahnanbindung wäre für Gewerbe ein Vorteil. Keusenhof ist meiner Meinung nach nicht geeignet. Eine gewisse Flächenreserve müssen wir aber vorhalten.
zu 3:
Insgesamt muss der Flächenverbrauch gebremst werden. Erst sind sogenannte “Brachen” zu entwickeln. Augenmaß ist hier gefordert.
zu 4:
Halte ich nicht für sinnvoll.
zu 5:
Die FBU hat von jeher die Position vertreten, dass das Heidebad der Renaturierung der Heide entgegen steht. Das sehen wir unabhängig zur Bäderlandschaft in Solingen.
zu 6:
Ist für mich und meine Mitglieder kein Thema.
zu 7:
Der Standort Gräfrath ist zwar genehmigt, aber die Menschen wollen kein Windrad. Nicht alles was möglich ist, muss auch umgesetzt werden. Ich lehne den Bau eines Windrades in Gräfrath ab.
zu 8:
Die FBU hat dazu schon Anträge eingebracht, den ÖPNV in Gänze zu erhalten. Leider und auch völlig unverständlich, gab es dafür im Rat keine Mehrheit. Der ÖPNV in unserer Stadt ist wichtig und wir werden dafür weiterhin streiten.
zu 9:
Unter dem extrem engen finanziellen Rahmen sehe ich zur Zeit keine Möglichkeit das Radnetz weiter auszubauen.
zu 10:
Ohne Einschränkung, ja.
zu 11:
Es wird gute Arbeit geleistet. Der Fortbestand steht nicht zur Disposition.
zu 12:
Grundsätzlich ja, aber es ist sicher nötig den Einzelfall zu prüfen und genau abzuwägen. Unter dem enormen finanziellen Druck kann man nicht einfach “weiter wie bisher” sagen.
Ulrich Hohn
Fraktionsvorsitzender




