Bergische Naturschutzverbände arbeiten gemeinsam für die Biologische Station!

Ein wichtiger Meilenstein für eine gemeinsame Biologische Station im Bergischen Städtedreieck sind für den Trägerverein die Ergebnisse der Jahreshauptversammlung am 11.04.2000. Als neue Mitglieder des Trägervereins wurden der Naturwissenschaftliche Verein Wuppertal, der BUND Wuppertal, der NABU Remscheid und der Verein Natur- und Vogelschutz Remscheid sowie mehrere namhafte Naturschützer aus Wuppertal und Remscheid aufgenommen. Damit arbeiten nun Umwelt- und Naturschützer aus Wuppertal, Remscheid und Solingen gemeinsam im Trägerverein am Ziel, die Arbeit der Biologischen Station Mittlere Wupper ab Oktober 2000 auf das Bergische Städtedreieck auszudehnen.
Wichtiger Schritt im Anschluß an die Aufnahme der neuen Mitglieder war hierzu die gemeinsame Überarbeitung der Satzung des Trägervereins und die Neuwahl des Vorstands. Im sechsköpfigen Vorstand sind die Umwelt- und Naturschutzverbände der drei bergischen Städte nun gleichberechtigt vertreten. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde Helmut Sang (NABU-Solingen) gewählt. Den zweiten Vorsitz übernimmt Uwe Lünsmann vom BUND Wuppertal. Als Beisitzer wurden Prof. Dr. Reinald Skiba (NABU-Remscheid), Michael Schmitz (Verein Natur- und Vogelschutz Remscheid) und Achim Brauer (BUND-Wuppertal) gewählt. Schatzmeisterin des Trägervereins ist Maria Schulz vom BUND Solingen. Der Dank der Mitglieder galt dem scheidenden Vorstand, besonders Helmut Pötzsch, der aus beruflichen Gründen zurücktrat.

Ferner wurde der Entwurf des Betreuungsvertrages zwischen den Städten Wuppertal, Remscheid und Solingen und dem Trägerverein der Biologischen Station Mittlere Wupper ausführlich diskutiert. Er sieht eine Vertragslaufzeit von 3¼ Jahren und einen jährlichen Zuschuß von 15.333 DM pro Stadt an die Biologische Station vor. Die Mitgliederversammlung stimmte dem vorliegenden Vertragsentwurf, der in Verhandlungsgesprächen mit den drei bergischen Städten, der Bezirksregierung und der LÖBF erarbeitet wurde, schließlich einstimmig zu.

“Mit dem vorliegenden Vertragstext können wir der Politik im Bergischen Städtedreieck ein überzeugendes Angebot für kreisübergreifende, wissenschaftliche Naturschutzarbeit durch die Biologische Station Mittlere Wupper machen,” sagte hierzu Vorstandsmitglied Prof. Dr. Skiba. “Wir sind froh, daß die Vertragsverhandlungen zwischen dem Trägerverein, den Kommunen und der Bezirksregierung so konstruktiv verlaufen sind. Von allen Seiten wurde die intensive und fachlich qualifizierte Arbeit der Biologischen Station Mittlere Wupper anerkannt,” erläutert Vorsitzender Helmut Sang. “Die durch die Station geleistete wissenschaftliche Naturschutzarbeit ist eine wichtige Ergänzung der bereits vor Ort arbeitenden pädagogischen Einrichtungen.”

Der zweite Vorsitzende Uwe Lünsmann vom BUND Wuppertal ergänzt abschließend: “Wir hoffen die politischen Entscheidungsgremien mit dieser für die einzelnen Städte unschlagbar preiswerten Lösung einer von den Umwelt- und Naturschutzverbänden des bergischen Städtedreiecks getragenen Biologischen Station Mittlere Wupper überzeugen zu können. Allen politischen Parteien machen wir daher erneut das Angebot zu detaillierten Informationsgesprächen über unser gemeinsames Projekt.”

Solingen, im Februar 2000

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